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Re: Einsetzung Feldpriester Kayon

Verfasst: Do 2. Jul 2009, 18:44
von Warsling
warsling schaute zu, wie Kronom nach vorne ging... Da hörte er von weitem das Bimmeln der Warnglocke von Tor. Warsling verzog das Gesicht. Dann stand er auf und schlich sich leise nach hinten zur Tür. Diese gab ein lautes Quitschen von sich, als er die Kapelle verliess.

Verfasst: Do 2. Jul 2009, 18:44
von Anzeige

Re: Einsetzung Feldpriester Kayon

Verfasst: Do 2. Jul 2009, 18:44
von Kronom
Kronom nahm das Buch entgegen und hielt es ehrfürchtig vor den zukünftigen Feldpriester, so gedreht, dass alle anwesenden Soldaten und Gäste trotzdem noch freien Blick auf die Bischöfin und den Priester hatten.

Re: Einsetzung Feldpriester Kayon

Verfasst: Do 2. Jul 2009, 18:52
von Henriette
Henriette nickte Kronom dankend zu, wendete sich dann wieder an Kayon.

"Hochwürden Kayon, nehmt Ihr die Herausvorderung und die Verantwortung des Amtes des Feldpriesters der Badischen Armee an? So legt Eure rechte Hand auf das Buch der Tugenden und sprecht:

"Vor Gott und vor Zeugen nehme ich, Kayon von Löwenstern, das Amt des Feldpriesters der Badischen Armee an. Ich gelobe den Dienst an den Gläubigen hier in der Armee pflichtbewusst und aus ganzem Herzen zu erfüllen."

Re: Einsetzung Feldpriester Kayon

Verfasst: Do 2. Jul 2009, 18:56
von Kayon
Er legt seine rechte Hand auf das Buch und begann zu sprechen.

Vor Gott und vor Zeugen nehme ich, Kayon von Löwenstern, das Amt des Feldpriesters der Badischen Armee an. Ich gelobe den Dienst an den Gläubigen hier in der Armee pflichtbewusst und aus ganzem Herzen zu erfüllen.

Re: Einsetzung Feldpriester Kayon

Verfasst: Do 2. Jul 2009, 18:59
von Henriette
Henriette nickte ernst und schaute nun wieder zu Kronom.

"Hauptmann Kronom, bitte sprecht mir nach:

Stellvertretend für die Armee von Baden und ihrer Soldaten, nehme ich Kayon von Löwenstern, vor Gott und den Zeugen, als Feldpriester an."

Re: Einsetzung Feldpriester Kayon

Verfasst: Do 2. Jul 2009, 19:05
von Kronom
Kronom nickte und wiederholte die Worte

Stellvertretend für die Armee von Baden und ihrer Soldaten, nehme ich Kayon von Löwenstern, vor Gott und den Zeugen, als Feldpriester an.

Re: Einsetzung Feldpriester Kayon

Verfasst: Do 2. Jul 2009, 19:15
von Henriette
Henriette dreht sich erneut Kayon zu. Die junge Bischöfin stellt sich auf die Zehenspitzen und legt dann ihre rechte Hand auf Kayons Haupt.

"Hiermit ernnen ich Euch, Hochwürden Kayon von Löwenstern, zum Feldpriester von Baden. Möge Gott Euch die Kraft geben Euer Amt in SEINEM Sinne auszuführen."

Damit nickte sie Kronom und Kayon zu und bedeutete ihnen, sich wieder zu setzen.

Re: Einsetzung Feldpriester Kayon

Verfasst: Do 2. Jul 2009, 19:17
von Kayon
Er kniete sich etwas nieder, damit die Bischöfin sein Haupt erreichen konnte und konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen. Er nickte, als sie ihm daraufhin bedeutete sich zu setzen und tat dies dann auch.

Re: Einsetzung Feldpriester Kayon

Verfasst: Do 2. Jul 2009, 19:25
von Kronom
Kronom nickte kurz, gab der Erzbischöfin das Buch der Tugenden wieder und begab sich wieder zu seinem Platz

Re: Einsetzung Feldpriester Kayon

Verfasst: Do 2. Jul 2009, 19:32
von Henriette
Henriette nimmt das Buch entgegen, sagt leise "danke" und legt es zurück auf den Altar. Sie wendet sich der Gemeinde zu.

"Lasst uns zum Abschluss Herr deine Liebe singen.

Herr, deine Liebe ist wie Gras und Ufer,
Wie Wind und Weite und wie ein Zuhaus.
Frei sind wir, da zu wohnen und zu gehen.
Frei sind wir, ja zu sagen oder nein.

Herr, deine Liebe ist wie Gras und Ufer,
Wie Wind und Weite und wie ein Zuhaus.

Wir wollen Freiheit, um uns selbst zu finden,
Freiheit, aus der man etwas machen kann.
Freiheit, die auch noch offen ist für Träume,
Wo Baum und Blume Wurzeln schlagen kann.

Herr, deine Liebe ist wie Gras und Ufer,
Wie Wind und Weite und wie ein Zuhaus.

Und dennoch sind da Mauern zwischen Menschen,
Und nur durch Gitter sehen wir uns an.
Unser versklavtes Ich ist ein Gefängnis
Und ist gebaut aus Steinen unsrer Angst.

Herr, deine Liebe ist wie Gras und Ufer,
Wie Wind und Weite und wie ein Zuhaus.

Herr, du bist Richter. Du nur kannst befreien.
Wenn du uns freisprichst, dann ist Freiheit da.
Freiheit, sie gilt für Menschen, Völker, Rassen,
Soweit wie deine Liebe uns ergreift.

Herr, deine Liebe ist wie Gras und Ufer,
Wie Wind und Weite und wie ein Zuhaus."